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Der Verwaltungs-Trakt (Szenario)
Im westlichen Teil des Hauptgebäudes gelangt man über den Haupthof zum Gästehaus sowie zur Verwaltung. In letzterer wird die Aufgabe der
Burg Eisenfels als Zollburg organisiert, koordiniert und archiviert. Durch die zweiflügelige Eingangstür gelangt man in einen Quergang, der
firunwärts in einer Treppe zum ersten Stock mündet - dort befinden sich die Unterkünfte der Verwaltungsangestellten - und vor dieser nach Osten in
Richtung Herrenhaus abknickt. Der Gang ist bis auf einige Kerzenhalter und einen tulamidischen Wandteppich gegenüber der Tür zum Archivarszimmer kahl,
Licht füllt nur spärlich durch ein Fenster am oberen Ende der Treppe herein.
Gegenüber der Eingangstür befindet sich die Tür zum gerüumigen Zimmer des Zollmeisters, einige Schritt rechts daneben die zum
Archivarszimmer, das mehr ein kleiner Vorraum zum eigentlichen Archiv ist, welches nur über dieses Zimmer zugänglich ist. Folgt man dem Gang weiter
ostwärts, findet man zur Rechten die Tür zur Schreibstube, dem einzigen Raum mit Fenster zu Haupthof, und dieser gegenüber die gesicherte Tür
zur fensterlosen Schatzkammer. Am Ende des Ganges steht eine kleine Kommode aus Eichenholz an der Wand, über der ein weiterer Kerzenhalter angebracht ist.
Stube des Zollmeisters
Das erste was man sieht wenn man die Zollstube betritt ist ein großer schwerer Tisch aus Eichenholz der einem direkt gegenüber steht, auf ihm stapeln sich
Mappen, Papierbögen, Schreibfedern, und Tintenfässchen. An der südlichen Wand zieht sich ein Bücherregal über die gesamte Breite hin, in
ihm steht Buch an Buch. Hinter dem Schreibtisch steht ein großer bequemer gepolsterter Sessel. An der firunwärtigen Wand steht eine massive Holzkiste
wie eine Vitrinen, in dieser haben ein großes Stundenglas, hölzerne Kästchen wie Figuren aus Holz, Bein und Glas ein Zuhause gefunden. Der
Fußboden ist mit ein paar bunt gemusterten Teppichen bedeckt, sicherlich Werke aus der Khom. Das Licht in diesem Zimmer ist nahezu perfekt, um sich bei Tage der
Schreibarbeit hinzugeben, am Abend spendet eine Öllampe die auf dem Tisch steht das nötige Licht. Die freien Stellen der Wände sind mit Bildern,
Karten und Skizzen behangen, sie zeigen Motive von Landschaften aus der näheren Umgebung. Gegen die Kälte im Winter steht ein eiserner Ofen an der
östlichen Wand direkt neben der Tür.
Von hier aus organisiert und koordiniert Arwin Gansfeder den Ablauf des Zolls und der generellen Burgverwaltung.
Die Schreibstube und Officium
Dieser Raum im Verwaltungstrakt ist etwa 3 Schritt tief und 4 Schritt breit, mit dunkelgrünem Teppich ausgelegt und wird beherrscht von zwei massiven
eichenen Sekretären, die gegeneinander geschoben sind, so dass Schreiber und Übersetzer sich gegenüber sitzen. In der Mitte des Tischblocks steht
ein dreiarmiger gusseiserner Kerzenständer mit weißen Kerzen. Ansonsten befinden sich die üblichen Schreibutensilien auf den Tischen.
Gegenüber der Tür befindet sich die Fensterfront mit zwei Fenstern die den Blick auf den Haupthof ermöglichen. An den Seitenwänden sind
über schritthohen Halbregalen mit Schubladen und Schrankfächern offene Regale aufgebaut, in denen Bücher und ähnliches stehen. Die Wände
neben der Tür sind kahl.
Hier arbeitet der Schreiberling Flidolon Eimarek, der die auf einer Zollburg sehr wichtige Schreibarbeit erledigt. Berichte,
Auflistungen, Botenschreiben und vieles mehr wird von ihm bearbeitet.
Neuerdings befindet sich in diesem Zimmer auch der Arbeitsplatz des Sergeant Rodiak. Da zur Zeit kein Übersetzer angestellt ist, wurde ihm der Raum in der
Verwaltung zugewiesen, um seine planungs- und verwaltungstechnische Aufgaben zu erledigen. Auch ein Zimmer konnte ihm und seiner Tocher im 1. Stock eingerichtet
werden.
Archivarszimmer und Archiv
Der Archivar sitzt mittig mit dem Rücken zur Eingangstür an einem schmalen Schreibtisch in einem etwa 5 Schritt tiefen und etwas mehr als 2 Schritt
breiten, spärlich eingerichteten Zimmer, so dass er das durch das schmale Fenster einfallende Tageslicht ausnutzen kann. Links vom Schreibtisch ist gleich
die Wand zum Zollmeisterzimmer, rechts kann man daran vorbei und gelangt durch den Durchgang in das Archiv, welches sich firunwärts an das Archivarszimmer
anschließt und nur auf diesem Weg begehbar ist. In diesem fensterlosen Raum kann man sich nur mit Hilfe einer stabilen Öllampe fortbewegen, die beim
Archivar erhältlich ist, allerdings lässt dieser nur ungern Fremde in "sein" Archiv, sondern bittet lieber um Geduld und geht selber hinein.
Gibt er etwas aus dem Archiv in Fremde Hände, schreibt er dies gleich akribisch auf. In vielen Fällen bedarf es dazu eines Genehmigungsschreibens vom
Zollmeister oder Burgvogt.
Das etwa 5 x 5 Schritt große Archiv besteht aus drei firunwärts gestellten, deckenhohen und beidseitig bestellbaren Regalen, die nicht an den Wänden
abschließen, sondern umgehbar sind, sowie Wandregalen rundherum, auch rechts vom Durchgang. Für vermutlich jeden außer dem Archivar scheint es hier
keinerlei System zu geben: im mittleren und östlichen Mittelregal sowie im östlichen Wandregal und rechts vom Durchgang stapeln sich dicht an dicht
Aktenbündel, Schriftrollen, Jahrbücher, Chroniken, alte Kartenwerke, Personalakten und vieles mehr. Die übrigen Regale sind noch leer oder
fungieren als Lagerplatz für leere Pergamentbogen und Papierstapel, Buchbindermaterial, Tintenfässer mit Vorrat für den ganzen Verwaltungstrakt,
unzählige unbenutzte Kerzen und so weiter. Zwischen den Regalen können sich nur schmalschultrige Menschen bequem drehen und wenden. Links neben dem
Durchgang steht ein kleiner Hocker, mit dessen Hilfe man auch die oberen Bereiche der Regale erreichen kann.
Die Schatzkammerräume
Hier haben nur eine handvoll Leute Zugang. Für jeden anderen wird die verstärkte Eisentür das einzige sein, was sie je von diesem Teil der Burg
sehen werden. Man weiß, dass dies wohl nicht die letzte Tür vor der Schatzkammer ist. Weiterhin sind hier wohl auch die Räume des 1. Schatzmeisters
... und des Kassenführers und somit 2. Schatzmeisters ... untergebracht, über
deren Arbeit nur wenige Menschen im Detail wissen.
Anmerkung:
Vielen Dank an Keredin (Flidolon) und Firefly (Arwin) für die Beschreibungen und die Skizze
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