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Donnerbach
Nie war ich höher im Norden, als bis zu dieser Stadt! Hier im äußersten Punkt des Kaiserreiches steht eine der sagenumwobensten Städte Aventuriens... Donnerbach!
Wie ein verlorener Außenposten des Glaubens an die Herrin Rondra steht die Stadt hier erbaut um einen Tempel hinter einem Wasserfall....
Rondra! Überall begleitet sie dich hier hin... überall begegnest du ihr... es scheint als ob man nur für sie hier leben und arbeiten würde... eine der Trutzburgen ihres Glaubens.
Und dann wird man ihnen gewahr.... Spitzohren! Soviel hab ich nie auf einem Haufen gesehen... Vertreter des alten Volkes... die großen Geschwister der Feen und Kobolde wie Vater immer sagte... Es ist unglaublich in was für einer Eintracht Mensch und Elf hier leben, wo sie doch sonst immer ihre Abgeschiedenheit wahren... als ob man ihnen ihre dunkelsten Geheimnisse entreißen würde wollen...
Welch eine wundervolle Stadt und ich kann nicht sagen was mich mehr bezaubert... der aufrechte Glauben hier am Rande der Wildnis oder die Schönen die sich aus der Wildnis zu den Menschen gesellt haben. Vor allem wenn man doch bedenkt das Elfen nicht an die Götter glauben, und dann in dieser Stadt doch ununterbrochen der Nähe der stolzen Löwin gewahr werden... Das zeigt mir das Elfen rechte Dickköpfe sein müssen.
Aber ich schweife ab...
Der Baustil dieser Stadt ist auch recht ungewöhnlich, kann ich doch nicht sagen so was schon ein zweites mal gesehen zu haben. Es scheint als sind die Wohnstätten der Spitzohren und der Menschen eine Symbiose eingegangen... auf der einen Seite fester Trutzbau der Rondrianer und festes Steinwerk wie wir es aus Gareth, Wehrheim oder Trallop kennen... auf der anderen Seite... ich kann es nicht mal sagen, denn geschweige denn klassifizieren... die Bauten der Elfen... eines anders als das andere, keine zwei gleichen sich.. Jedes allein ein Kunstwerk erschaffen mit Techniken die uns verschlossen sind...
Was auch auffiel ist die Musik die überall zu sein scheint... entweder Fanfaren und trommeln der tapferen Streiter Rondras.. oder die lieblichen Melodien der Elfen. Welch ein Geschenk Rahjas sie zu hören oder den Gesang eines Elfen zu vernehmen singt doch einer für zwei und so lieblich wie sicher sonst nur in Rahjas himmlischen Zelt gesungen wird.
So ist dies die Stadt des blinkenden Metalls und der Schönheit in all ihren Facetten... Denn dies ist Donnerbach...
Aus den Mitschriften des Hazaqi und Barden Ayano Pelagatos
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