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Anmerkung:
Dieser hier beschriebene Raum ist im Chat nicht mehr permanent eingerichtet. Die Beschreibung haben wir dennoch hier gelassen. Wer Interesse an diesem Raum hat soll ihn einfach als temporären Raum erstellen. Hilfe dazu kann man entweder
hier finden oder aber einen Admin im Chat ansprechen.


Basar
Obgleich Khunchom eine sehr große Stadt mit einem äußerst interessanten Völkergemisch ist, muss man sich jedoch nicht orientierungslos fühlen. Denn das Zentrum der Stadt bildet ( wie so oft in den südlicheren Städten ) der Basar.

Besonders in Khunchom ist dieser Markt sehr eindrucksvoll, wenn gleich nicht sogar völlig einzigartig. In der unbarmherzigen Mittagssonne, während der manchmal zu kalten Luft in der Nacht, es ist egal: Dieser Basar lebt wie die ganze Stadt zu jeder Tageszeit:

Händler verschiedenster Nationen treffen sich hier; mit den verschiedensten Waren versuchen sie möglichst viele Käufer zu finden, um ihre teils seltenen Waren für entsprechendes Gold abzugeben. Niemals kann man hier von Ruhe sprechen, höchstens von Beruhigung der erhitzten Gemüter, die soviel zu kaufen wie zu verkaufen versuchen:

Da hätten wir zum Beispiel Achan ibn Dalur, den Stoffhändler. Ansässig hier in Khunchom verkauft er edelste Stoffe der besten Qualitäten zu den besten (wie er meint) Preisen. Einige Schritt davon entfernt kann man schon die schöne und sanfte Stimme von Aldana saba Drajian vernehmen, die seit einiger Zeit hier ihre zum Teil selbst gefertigen Schmuckstücke anpreist und versucht, diese an den Mann oder die Frau zu bringen. Genauso bekannt ist aber auch Diago Tiazon (ein Händler aus dem fernen Al'Anfa, wie er immer stolz erzählt), der mit einigen seltsamen, fremden Objekten immer wieder neue Käufer findet. Ja, so manche Kuriosität aus seinen Auslagen hat schon dem Besitzer zu Erfolg und Glück verholfen. Zwar gab es dann und wann auch Fälle, in denen diese merkwürdigen Waren Pech brachten, aber ist nicht ein Risiko bei jedem Kauf vorhanden?

Wenn man jedoch meint, man müsse seine trockene Kehle befeuchten und dabei seinen, von all diesen Eindrücken benommenen, Geist wieder klären, so muss man nicht erst in eines der Gasthäuser gehen, sondern kann hier an Ständen Speis und Trank unterschiedlichster Herkunft und Qualität für entsprechende Währung genießen. Da seien einmal Dajana Brigtesser mit ihrer exotischen, nordischen Kost genannt, und auch Perjion ibn Chisan, der einen exquisiten Tee anbietet. Hier pulsiert das Leben besonders stark. Nie ist ruhe, nie ist Pause, nie ist Stille. Denn hier werden natürlich auch Tiere angeboten, die einen entsprechenden Lärm machen. Von der Ziege bis zum edlen Pferd, von der Kuh bis zu exotischen Tieren lässt sich hier so manches finden.